Warum jedes Unternehmen in 5-10 Jahren eine Corporate Video Platform nutzen wird

David Knöbl
David Knöbl
Co-Founder & CTPO
,
Mozaik
Du hast noch nie was von Corporate Video Platforms gehört? Na dann werden wir das ändern! Corporate Video Platforms (CVP) werden in den nächsten 5-10 Jahren Einzug in größeren Unternehmen halten und hier erfährst du, wie du und dein Team frühzeitig davon profitieren können.

Corporate Video Platform - noch nie gehört?

Kein Problem, so geht es den meisten. Doch das wird sich in den nächsten 5-10 Jahren ändern.

Genauso wie heutzutage Customer Relationshop Management Tools (CRM) und Content Management Systems (CMS) den meisten ein Begriff sind, so wird auch die Corporate Video Platform (CVP) Einzug in größeren Unternehmen halten.

Damit du bestens gerüstet bist, und du und dein Team bereits frühzeitig profitieren können, zeigen wir dir in diesem Beitrag die 5 Gründe, warum das Thema Corporate Video Platform ein großes sein wird.

Los geht’s!

5 Gründe für eine Corporate Video Platform

1. Alle wollen Videos - keiner kann Videos?

Ob im Recruiting, Employer Branding, im Marketing, in der internen Kommunikation - oder einfach um Sachverhalte in kurzen Erklärvideos darzustellen: Das Medium Video hält in allen Unternehmensbereichen Einzug.

Zurecht: Studien zeigen, dass Videos Inhalte besser vermitteln als Textbeiträge. Zuschauende merken sich 95 % einer Botschaft, wenn ihnen diese per Video übermittelt wird. Wird derselbe Inhalt als Text übermittelt, erinnern sie sich nur noch an 10 %.

Auch der Erfolg von Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok zeigt, dass Kommunikation via Video Zukunft hat.

Das Problem: Um hochwertige Videos zu produzieren, braucht man Know-How!

Und nicht wenig hiervon. Nicht ohne Grund können Agenturen für Video-Produktionen meist 4-5-stellige Summen - vollkommen zurecht - aufrufen.

Video-Inhalte sind nunmal aufwendig. Oder?

Doch nicht nur höherpreisige Video-Content-Pieces verlangen Aufwand. Wer schon einmal versucht hat, ein kurzes Erklärvideo oder eine Azubi-Vorstellung per Video umzusetzen - am besten noch im Design des Unternehmens, richtig? - der weiß: Video-Inhalte sind aufgrund von technischen Anforderungen (z. B. wie halte ich die Kamera, wie schneide ich?) aber auch inhaltlichen Hürden (z. B. was sage ich, wie verhasple ich mich während der Aufnahme nicht?) aufwendig.

Dies sehen wir als Grund #1, weshalb der Einzug einer Plattform, die alle diese Probleme behebt und das Thema „Video“ einfach gestaltet für unaufhaltbar.

Die Zukunft gehört dem Video, wir benötigen eine Plattform, die die Power des Videos für jeden im Unternehmen zugänglich macht.

2. Die Marketing-Abteilung kann die Anforderungen nicht alleine stemmen

In den meisten Unternehmen liegt das Thema „Video“ heutzutage bei der Marketing-Abteilung: Ob Recruiting-Video, Produkt-Erklärung oder CEO-Statement.

Der erste Weg zum Video ist eine Nachricht an die Marketing-Abteilung - kommt bekannt vor, oder?

Das Problem: Mit den gewachsenen Anforderungen an die Content-Erstellung, können die meisten Marketing-Abteilungen nicht mehr mithalten.

Nicht zuletzt, da die Kolleg:innen aus der Marketing-Abteilung oft auch nicht (nur) danach gemessen werden, inwiefern sie andere Abteilungen bei der Content-Erstellung unterstützen - sie haben natürlich ihre eigenen Kennzahlen, die im Fall der Fälle verständlicherweise auch priorisiert werden müssen.

Aus diesen Grund wird der Gang zur Marketing-Abteilung mit der Anforderung an Video-Content nicht mehr zukunftsfähig sein.

Es benötigt eine Plattform, auf die Abteilungen selbstständig Video-Inhalte für sich selbst produzieren können. Das Know-How der Marketing-Abteilung soll aber natürlich trotzdem weiterhin einfließen!

Im besten Fall unterstützt die Plattform nahtlose Zusammenarbeit: Die Marketing-Abteilung hat weiterhin die Hand auf Themen wie Design (z. B. Der Grafiken in Videos), Kommunikations-Stilen (z. B. durch kurze Briefings für die restlichen Abteilungen) und letztendlich Video-Qualität. Sie sollten beispielsweise Vorlagen bauen können, die dann z. B. HR, Employer Branding, Sales und die interne Kommunikation dafür nutzen können, hochwertige Inhalte zu erstellen.

Diese Aufgabe wird eine Corporate Video Platform abbilden.

3. Technische Hürden müssen sinken

Aktuell ist professionelle Video-Produktion mit hohen technischen Anforderungen verbunden: Es wird ein gutes Schnittprogramm benötigt, der PC, auf dem geschnitten wird, muss die benötigte Rechenleisten liefern, der Versand von Rohmaterial stellt viele vor organisatorische Hürden („Kann man Videos per E-Mail verschicken?“, „Wie bekomme ich die Aufnahmen meiner Kollegin?“) und auch Themen wie das Equipment sollten bedacht werden.

Wenn wir auf Unternehmensebene häufiger mithilfe von Videos kommunizieren möchten - egal ob intern oder extern - müssen diese Hürden fallen.

Die Video-Produktion muss wie restliche Prozesse auch in die Cloud. Wir müssen auf jedem Gerät - vom Smartphone, über Laptops bis hin zu rechenstarken PCs - gleichbleibende Video-Qualität erreichen können.

Nur so funktioniert die Demokratisierung von Video.

4. Mit großer Macht kommt große Verantwortung

Wenn viele Mitarbeitende unabhängig voneinander Video-Inhalte produzieren können, hat das viele Vorteile: Effizientere Kommunikation, moderneres Auftreten, größere Reichweite des Unternehmens - und vieles mehr.

Doch es birgt auch Herausforderungen: Wie wird sichergestellt, dass die Inhalte, die im Namen des Unternehmens geteilt werden, auch den Werten des Unternehmens entsprechen? Wer prüft die Qualität der Video-Inhalte hinsichtlich professionellem Auftritt wie z. B. Design, technischer Qualität, etc.? Wie werden Videos rechtlich konform genutzt, wie wird Wert auf den Schutz von Mitarbeiterdaten gelegt?

Auch auf diese Fragen birgt eine Corporate Video Platform Antworten: Es benötigt eine Plattform, mit der zentral - durch z. B. Marketing oder Führungsebene - geregelt werden kann, wie Video-Inhalte produziert werden können, wie Qualitätsrichtlinien automatisch eingehalten werden, wie Inhalte geprüft werden und wer im Unternehmen Inhalte nach außen teilen darf.

Dies muss zwingendermaßen über eine zentrale Anlaufstelle geregelt werden, da andernfalls „Video Wild-West“ stattfindet, der die so wertvollen Mehrwerte von videobasierter Kommunikation untergräbt.

Über diese Plattform muss Compliance und Konformität geregelt werden - damit das Unternehmen tatsächlich von den Videos der Mitarbeitenden profitiert.

5. Künstliche Intelligenz vereinfacht die Herausforderung „Video“

In allen Unternehmensbereichen spüren wir es: Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, unser alltägliches Leben vielfach zu vereinfachen.

Ebenso beim komplizierten Thema „Video“.

KI wird zukünftig in allen Prozessschritten der Video-Produktion unterstützen können:

  • In der Planung kann sie durch Inspiration basierend auf anderen Beispielen helfen und während der Drehplanung durch z. B. das schreiben von Briefings oder Szenen-Plänen („Storyboards“, „Shotlists“) unterstützen.
  • Während der Produktion kann sie auf häufige Qualitätsfehler (wie z. B. schlechten Ton, suboptimale Kameraposition oder fehlendes Licht) hinweisen, sie kann Tipps für bessere Video-Qualität liefern oder sie kann sogar Teile der Produktion durch z. B. Video-Avatare („Deep-Fakes“) oder synthetische Sprecherstimmen automatisieren.
  • In der Nachbearbeitung („Postproduktion“) können wir ebenfalls hinsichtlich der Video-Qualität von KI profitieren: Künstliche Intelligenz kann beim perfektionieren des Videoschnitts helfen, auf Bearbeitungs-Fehler hinweisen oder künstliche Inhalte für schnellere Bearbeitung erstellen (z. B. Overlay-Bilder).

All diese Verbesserungen werden zur weiteren Vereinfachung im Video-Bereich führen, wodurch noch mehr Personen von der Macht des Videos profitieren können.

Auch diese Aspekte werden in einer Corporate Video Platform ihr Zuhause finden - damit die Synergie von Video und künstlicher Intelligenz optimal im Unternehmen genutzt werden können.

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Wie nun ausführlich beschrieben, werden Videos - wo nicht bereits Geschehen - Einzug in den Unternehmensalltag halten.

Das zeigen auch nicht zuletzt kürzliche Transaktionen von großen Playern wie Microsoft, Atlassian oder Adobe, die nicht nur ihre eigenen Produkte immer mehr auf Videos ausrichten sondern auch externe Anbieter zukaufen, um diesen langfristigen Trend nicht zu verpassen.

Was bedeutet das nun für mich?

Erst einmal nur Gutes: In Zukunft werden uns häufiger ellenlange E-Mails erspart bleiben, da mehr auf kurze, spannende Video-Inhalte gesetzt wird.

Ob beim Finden von neuen Azubis, internen Vorstellen eines aktuellen Projekts, innerhalb der Vertriebs-Kommunikation oder beim Präsentieren der aktuellen Quartalszahlen durch den CEO: Du kannst bereits jetzt von Videos profitieren.

In diesem Beitrag zeigen wir dir die sinnvollsten ersten Schritte.

Und falls du innerhalb eures Unternehmens für große Teile der internen oder externen Kommunikation verantwortlich bist: Prüfe, ab wann es in eurem Fall Sinn macht, euren Kolleg:innen Zugang zu Videos zu geben.

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