Wie automatisieren wir die Videoproduktion mit KI? Die kurze Antwort: fast komplett. Übrig bleiben zwei Schritte, die ein Mensch macht. Man stellt sich vor die Kamera, und man schaut am Ende einmal kreativ drüber. Alles dazwischen, also Planung, Skript, Schnitt, Untertitel, Übersetzung, Motion Graphics und die Planung der Distribution, übernehmen KI-Agenten.
Was heißt das für dein Setup? Drei Bausteine reichen: Claude für Planung und Skript, Mozaik für die Videobearbeitung mit KI auf echtem Footage und Metricool für die Distribution.
Wir haben den Prozess für dich in der Praxis getestet. Das Ergebnis: 6 Mitarbeitende, die nun Content kreieren, 7 bespielte Kanäle, 60 veröffentlichte Videos in einem Monat. Obwohl wir als Videoplattform schon immer viele Videos erstellt haben: So schnell waren wir noch nie!
Was uns früher ein paar Stunden gebraucht hat, funktioniert nun in Minuten. Aber das Besondere: Es funktioniert automatisiert und skalierbar. Wir zeigen dir, wie.
Das Wichtigste vorab
Am Anfang steht eine Idee. Daraus muss ein Plan werden: ein Thema, eine Hook, ein Skript, eine Videobeschreibung, oft auch gleich ein Zeitplan.
Diesen Teil übernimmt bei uns ein LLM wie Claude. Du gibst ihm dein Thema, deine Zielgruppe und ein paar Rahmenbedingungen, und bekommst zurück:
Pro-Tipp: Wir haben Claude einmal mit Apify verbunden, um aktuelle Trends herauszufiltern, und einmal mit Slack verbunden, damit Claude weiß, was im Team gerade passiert. Außerdem arbeiten wir mit sogenannten Git-Repositories in Claude Code, damit Claude sich merkt, was bereits produziert wurde, und immer besser werden kann. Wie das genau funktioniert, zeigt dir David in diesem Video. Der Vorteil: Claude kennt deine Marke, deine Zielgruppe, deine bisherigen Videos, deine Tonalität, leitet Learnings daraus ab und optimiert sich mit.
Das ist der menschliche Schritt. Hier steht noch eine echte Person vor der Kamera. Genau das ist unser Prinzip: Wir arbeiten mit echtem Footage, nicht mit Avataren und nicht mit generierten Clips. Gerade in einer Bubble, in der super viele KI-Videos erstellt werden, stechen die Videos mit echten Menschen vor der Kamera heraus. Vor allem für Brands erzeugt das Authentizität und Bindung.
Und ja, wir wissen, dass der Dreh nicht immer leicht ist. Aber hier gilt: Übung macht den Meister / die Meisterin! Nach dem dritten Versuch und dem fünften Video sind auch unsere Mitarbeitenden viel schneller in der Erstellung geworden. Das Gute: Da die KI den Rohschnitt übernimmt und die besten Takes ausprobiert, kann man einfach vor sich hinreden, neu starten, sich versprechen und nochmal von vorne anfangen.
Pro-Tipp 1: Unsere Mitarbeitenden haben sich ein festes Setup am Arbeitsplatz aufgebaut. Das spart enorm viel Zeit und bringt Einheitlichkeit in die Videos:
Wenn die Aufnahme immer gleich aufgebaut ist, wird auch die Postproduktion planbar, schneller und routinierter.
Pro-Tipp 2: Da die Ideenfindung und Skript-Erstellung mit Claude relativ schnell geht, lassen sich mehrere Videos vorplanen. So kann man sich einmal pro Woche 2 Stunden blocken, um das Videomaterial am Stück aufzunehmen, und hat gleich Material für mehrere Videos.
Hier liegt der größte Hebel, und hier passiert die meiste Automatisierung. Aus deinem Rohmaterial wird ein fertiges Video.
Wir arbeiten dafür mit unserem eigenen Tool, der AI Video Automation Platform Mozaik.
Wie funktioniert es? Unser Team setzt dir den automatisierten Prozess auf und richtet alles ein, was du brauchst. Das bedeutet für dich: Du musst dein Rohmaterial nur noch in einen Ordner hochladen. Danach arbeiten verschiedene KI-Agenten die einzelnen Schritte der Videoproduktion ab:
Beispielvideos von David:
Das KI-Modell ist das Gehirn. Ein Gehirn allein schneidet aber noch kein Video, es braucht Hände. Damit ein Agent wirklich schneidet, kommen drei Dinge dazu:
Vorteil in Mozaik: In Mozaik liegt das Wissen über deine Marke im Brand Kit: Farben, Schriften, Grafiken und die Regeln, die der Agent bei jedem Schnitt liest. Mozaik wählt außerdem für jede Aufgabe das passende KI-Modell, du musst dich also nicht selbst mit Modellen beschäftigen.
Der Unterschied zu anderen Tools? KI und Mensch arbeiten in derselben Software. Der Agent liefert einen Schnitt, der zu rund 95 Prozent sitzt, und du machst danach die restlichen 5 Prozent selbst. Änderungen gibst du dem Agenten einfach im Chat, oder du passt Grafiken direkt selbst an, also Position, Farbe, Größe und Schrift. Jeder Frame lässt sich anpassen, heißt: Du behältst die volle Kontrolle. Oder wie unser Gründer David Kettner es sagt: „Die KI nimmt dir die Arbeit ab, den Geschmack musst du aber noch selbst mitbringen.“
Ein weiterer Vorteil: Dein ganzes Team kann in Mozaik arbeiten. Die Videodateien bleiben erhalten - an einem Ort - und müllen nicht die Laptops der Mitarbeitenden zu.
Die letzte Phase ist die Verteilung: das richtige Format je Kanal, die passende Caption, das Thumbnail, der richtige Zeitpunkt. Auch das automatisieren wir.
Wir nutzen dafür Metricool (es gibt auch andere Anbieter). Wichtig ist, dass die Verbindung zu Claude funktioniert. Heißt, alle im Team planen den Post in Claude über Metricool ein. Anschließend schaut unsere Marketingkollegin einmal drüber und gibt die Posts frei.
Pro-Tipp: Wir haben Claude in unserem Git-Repository ein paar Regeln gegeben, um das Publizieren zu optimieren. Claude erkennt zum Beispiel, wenn das Video auf YouTube hochgeladen werden soll, und erstellt dann automatisch ein passendes Thumbnail. Außerdem hat sich Claude unseren Schreibstil gemerkt und kann so die Captions individueller für uns schreiben.
Rechnen wir es an einem Video durch. Normalerweise kostet ein Unternehmensvideo je nach Aufwand zwischen 180 und 800 Euro. Über einen agentischen Workflow liegen die Kosten pro Video bei 30 bis 70 Euro. Zusammen mit der Zeitersparnis in der Postproduktion sparst du mit automatisierten Workflows meist über 80 Prozent der Kosten.
Da bei Mozaik durch die KI-Automationen einmalig alles von uns aufgesetzt wird, wird es umso billiger, je mehr Videos man erstellt. Als Faustregel: Ab rund 15 bis 20 Videos im Jahr rechnet sich der automatisierte Weg. Wer also regelmäßig Social-Media-Videos erstellt, liegt meist deutlich darüber.
P.S. Hinzu kommen noch die Kosten für dein LLM, je nachdem, was dein Unternehmen bereits im Einsatz hat, und die Kosten für zusätzliche Tools, wie in unserem Fall Metricool.
Und die Zeitersparnis? Laut dem Wistia State of Video Report 2024 nennen 61 Prozent der Unternehmen, die Video nutzen, Zeit als größte Hürde in der Videoproduktion, noch vor Ressourcen und Budget. Aus unserer Erfahrung ist ein Video, das normalerweise einen Tag gebraucht hätte, mit einem Agenten-Workflow in unter zwei Stunden fertig (inkl. Ideenfindung, Skript, Dreh, Schnitt, Veröffentlichung).
Rechne es für dein Team durch: Wie viele Stunden gehen pro Monat für Schnitt, Sync und Untertitel drauf? Genau diese Stunden sparst du dir. Für konkrete Zahlen nutze unseren ROI-Rechner auf der Website.
Du willst sehen, wie dieser Workflow an deinem eigenen Material läuft? Meld dich bei uns. In einem kurzen Gespräch finden wir heraus, welche Phasen bei dir am meisten Zeit fressen, und bauen das Setup gemeinsam mit dir auf.
Planung, Skript, Schnitt, Untertitel, Übersetzung, Motion Graphics und die Planung der Distribution. Nicht automatisieren lassen sich die Aufnahme vor der Kamera und die finale kreative Abnahme. Um diese zwei menschlichen Schritte herum läuft der Rest automatisch.
Nein. Mozaik ist eine KI-Video-Automatisierungsplattform für echtes Videomaterial, kein Video-Generator. Die KI übernimmt Schnitt, Grafik, Untertitel, Übersetzung und Automatisierung. Die Menschen vor der Kamera sind echt, keine Avatare, keine generierten Clips.
Drei Bausteine reichen für den Anfang: ein LLM wie Claude für Planung und Skript, Mozaik für die Videobearbeitung mit KI auf echtem Footage und ein Tool wie z. B. Metricool für die Distribution.
Ja. Bei Mozaik arbeiten KI und Mensch in derselben Software. Der Agent liefert einen Schnitt, der zu rund 95 Prozent sitzt, den Rest machst du selbst. Jeder Frame lässt sich anpassen.
Doch, das geht, und zwar sogar richtig gut. Eine Person, die sich auskennt, kann mit Claude einzelne Videos schneiden. Mozaik nutzt Claude auch selbst. Damit das aber für ein ganzes Team jeden Tag funktioniert, braucht es mehr als einen Chat: Brand Guide, Sound-Kit, Farb-Presets und ein lokales Render-Setup. In Mozaik gibt es ein Brand Kit, für alle. Wiederkehrende Videos laufen als Workflow, sodass Video 500 aussieht wie Video 1. Mozaik wählt für jede Aufgabe das passende Modell, Datenschutz und Abrechnung sind an einem Ort geregelt. Und KI und Mensch arbeiten im selben Editor: Statt neu zu prompten und neu zu rendern, klickst du rein und änderst den Frame selbst.
Als Faustregel ab rund 15 bis 20 Videos im Jahr. Ab dieser Menge trägt der einmalige Aufbau des Setups, und die Kosten pro Video fallen deutlich.